Distanzerklärung


Wir halten Sekten, Gurus, Meister oder Prediger dann für überaus schädlich, wenn diese in einer dogmatischen Form dazu auffordern, einer bestimmten Person, einer Glaubensüberzeugung oder einer Weltsicht zu folgen; wenn sie versuchen, Menschen an sich zu binden, indem sie die Eingliederung in eine bestehende Gruppe fordern.


Gurus, Meister oder Prediger die glauben machen, den Stein der Wiesen gefunden zu haben glauben und die Glückseligkeit der Welt postulieren, sind unbedingt zu hinterfragen.


Menschen, die solchen unethischen Überzeugungstechniken erliegen, werden durch diese Personen oder Organisationen von ihrem individuellen, einzigartigen Lebensweg, vom ihrem Mensch-Sein, weggeführt und an ihrer Entwicklung massiv gehindert.

 

Im Gegensatz dazu fördert Yoga die individuelle Entwicklung des Menschen sowie seine unabhängige Entscheidungsfähigkeit und -freude.

 

Unser Yoga ist weder kirchlich, politisch, gezielt weltanschaulich noch einem Dogma erlegen. Yoga in Theorie und Praxis zeigt lediglich geistige Zusammenhänge auf. Durch die alt-überlieferten Übungen des „8-stufigen Pfades des Patanjali“ überlässt Yoga es dem Übenden und jedem ernsthaft Wollenden, frei und undogmatisch individuelle, auf seine eigene Persönlichkeit abgestimmte, Entscheidungen zu treffen und sein Leben in die eigene Hand zu nehmen.

 

Anstatt den Menschen an sich zu binden und ihn damit abhängig zu machen, sollte es das Ziel einer jeden guten Yogarichtung sein, den Menschen reifen zu lassen, um ihn schließlich los- und in die Welt zu entlassen.


Meister die ihren Schülern immer wieder erklären, sie seien "schlechte Schüler" (Mrdus); wenn sie ihn, den Meister nicht huldigen; sollten hellhörig werden und ihre Meister-Schüler-Beziehung immer wieder neu hinterfragen, um nicht in Abhängigkeit eines solchen Dogmaten zu verfallen. 


Unter Beachtung aller ethisch-moralischen Grundsätze und in Ehrfurcht, Achtsamkeit, Respekt, Gleichmut und Mitgefühl gegenüber jedem fühlenden Wesen, fördern wir die freie Entfaltung des Menschen, damit er positiv und eigenverantwortlich zum Wohle der Menschheit und des gesamten Planeten wirken kann.


Für den Frieden auf dieser Erde

Anett Aguilera & Silvio Reiß



Frei nach

Franziskus von Assisi

 

 

Wo Hass ist, will ich Liebe säen

Wo Unrecht ist, Vergebung

 

Wo Zweifel ist, Glaube

Wo Verzweiflung ist, Hoffnung

 

Wo Trauer ist, Freude

Wo Dunkelheit ist, Licht

 

 


Für den Frieden auf dieser Erde
Top